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Events 2009 >>

Von Encaustik bis Raku     08.11.09

Vielseitiges "Novemberleuchten"

Rundum gelungen präsentierte sich am Sonntag die sechste Auflage des "Novemberleuchtens" im Kulturspeicher Dörenthe: Weit mehr

als doppelt so viele Aussteller wie im vergangenen Jahr boten eine bunte Mischung aus den verschiedensten kunsthandwerklichen Be-

reichen und eine große Besucherzahl bewunderte handwerkliche Vorführungen und erstmals gab es eine Malecke für die Kinder, damit

deren Eltern in Ruhe schauen konnten. Dass sich die Veranstaltung im Vergleich zum vorigen Jahr positiv verändert habe, fanden auch

Winfried Reimann und seine Tochter Andrea Pickel aus Georgsmarienhütte, die im vergangenen Jahr erstmals dabei waren und nun ein

wesentlich erhöhtes Besucheraufkommen feststellten. Reimann bot an seinem Stand beleuchtete Holzfensterbilder mit unterschiedlichen

Motiven (Weihnachtsszenarien, Weihnachtsbäume, Kapellen) an, aber auch schlichte hölzerne Adventskränze, die durch ihre Unver-

gänglichkeit überzeugen, sowie kleine Holzschaukelpferde, die vor allen bei den Kindern sehr beliebt sind. Am Kulturspeicher schätzen

Reimann und seine Tochter insbesondere die rustikale Atmosphäre und die dunkle Ecke im alten Speicherbereich, in der die Kerzen- und

Lichterkettenbestückten Objekte erst so richtig zum Leuchten kommen.

Viel Licht für ihr Wirkung benötigen dagegen die getöpferten Werke des Osnabrückers Stefan Veit: Er dreht Töpfe auf der Scheibe, baut

aber hauptsächlich von Hand wunderschöne Tierfiguren nach eigenen Entwürfen auf, die durch eine spezielle Brenntechnik ein unver-

wechselbares Aussehen erhalten. Beim Raku-Brand, einer alten japanischen Brenntechnik werden die 1000 Grad C heißen Töpferobjekte

in Sägespäne getaucht, was zu einer Schwarzfärbung der unglasierten Stellen sowie zu dekorativen Rissen in der Glasur führt. Vor der 

Kulisse des großen Raumes im ersten Stock des Anbaus kamen die schlichten Keramiken bestens zur Geltung, und auch Stefan Veit

lobte das Ambiente: "Das ist ein tolles Gebäude!".

Einer ganz anderen Technik hat sich Ingrid Edelkötter aus Greven verschrieben: Sie beherrscht - übrigens als eine von ganz Wenigen in 

Deutschland - die Kunst der "Encaustic". Dieses Malen mit heißem Wachs ist eigentlich eine ganz alte Technik; schon vor 3000 Jahren

wurden Bilder mit Hilfe von Bienenwachs und Feuer gemalt. Heute haben spezielle Farbwachse und ein besonderes Bügeleisen die alten

Materialien abgelöst; gemalt wird auf hitzeresistentem Papier. Was ganz einfach aussieht - Ingrid Edelkötter zeigte ihre Technik auch 

live - erfordert jahrelange Übung. Seit neun Jahren ist die Grevenerin dabei, sieben Jahre lang besuchte sie ein Seminar nach dem 

anderen. Bei uns ist die "Encaustic" eher unbekannt, in den Niederlanden dagegen gibt es drei Akademien, an denen das Malen mit

heißem Wachs gelehrt wird. 

In den Kulturspeicher gelangte Ingrid Edelkötter über einen anderen Kunsthandwerker: Klaus-Dieter Schütze aus Lengerich war mit 

seinem Drechselstand schon mehrfach beim "Novemberleuchten" zu Gast und erzählte der Hobbykünstlerin und ihrem Mann von der

Veranstaltung im Kulturspeicher. Sehr zufrieden zeigte sich Monika Balter vom Förderverein Kulturspeicher Dörenthe mit dem Angebot.

Nach nur acht Ausstellern im vergangenen Jahr hatte sie ihr selbstgestecktes Ziel mit diesmal achtzehn  Ausstellern noch übertroffen. 

Sie habe eine bunte Mischung für verschiedene Ansprüche zusammenbringen wollen, ein gediegeneres Kunsthandwerk, das gute Dinge

zu günstigen Preisen anbiete, erklärt Balter. Jetzt seien alle Bereiche so abgedeckt, wie sie sich das vorgestellt habe, freut sich die

Organisatorin. Neue Aussteller sind aber im nächsten Jahr trotzdem herzlich willkommen; voraussichtlich wird das "Novemberleuchten"

2010 am ersten Sonntag im November stattfinden.

Text: Claudia Ludewig veröffentlicht IVZ 10.11.09

 

 

Intensive Proben und lange Kinonacht   18.10.09

Abwechslungsreiches Programm beim Bandworkshop in Dörenthe

Im Kulturspeicher Dörenthe hatten musikbegeisterte junge

Menschen am Wochenende zum wiederholten Mal Gelegen-

heit, in kleinen Gruppen an Instrumenten zu proben, die

eigene Stimme aufzupolieren und das Zusammenspiel in

einer Band kennenzulernen. "Jochen Wiehager und Friends"

nennt sich das Projekt, das seit acht Jahren zu einer

Erfolgsstory geworden ist. Die 36 Teilnehmer wurden in

diesem Jahr von Jochen Wiehager und Peter Broich

(Schlagzeug), Thorsten Wiggers und Julian Athmer (Gitarre),

Tanja Schumann und Thomas Laumeyer (Gesang) sowie

Florian Seidenstücker (Bass) und Andreas Winnemöller 

(Keyboard) auf das Abschlusskonzert am Sonntagnach-

mittag vorbereitet. Ein abwechslungsreiches Programm aus aktuellen Chart-Titeln und Klassikern der Rock- und Popmusik

ließ während der Proben keine Langeweile aufkommen. Da der Workshop in Ibbenbüren erstmals über zwei Tage verteilt war, sorgten 

Ralf Herterich und Johannes Schüler mit leckeren Mahlzeiten dafür, dass die gute Laune nicht durch knurrende Mägen getrübt wurde. 

Der Samstag endete mit einer langen Kinonacht im Speicher. Beim Abschlusskonzert war der Bühnenraum mit etwa 200 Zuhörern

rappelvoll. Eltern, Geschwister und Freunde erlebten die Workshop-Teilnehmer in wechselnder Besetzung bei 25 Auftritten. Die musika-

lische Bandbreite reichte von ACDC (T.N.T.) bis zu den 

Guano Apes und dem aktuellen Nummer-Eins-Hit "If a Song

Could Get Me You" von Marit Larsen. Ganz vorn am

Bühnenrand und damit im Fokus des Zuschauerinteresses

standen die Gesangssolisten. Die Akteure an Schlagzeug,

Gitarre, Bass und Keyboard konnten sich mit ihren Leistungen

ebenfalls hören lassen. Allen hat es riesig Spaß gemacht,

es war einfach "megageil" und supertoll", wie backstage zu

hören war. Jochen Wiehager hatte die Organisation voll im 

Griff und stellte auch die einzelnen Gruppen vor. Sein Dank 

galt den Sponsoren, allen voran Musik Produktiv aus 

Laggenbeck, die das Equipment für Ton und Licht zur Verfügung stellten. Er richtet den Blick bereits in die Zukunft. Im nächsten Jahr ist

ein Workshop bei Musik Produktiv in Laggenbeck geplant, die gute Zusammenarbeit mit dem Kulturspeicher Dörenthe und dem Jugend-

treff in Hörstel soll weitergeführt werden.

Text und Fotos: Brigitte Striehn, veröffentlicht IVZ 20.10.09

 

 

Drachen gemeinsam das Fliegen lehren

Eltern und Kinder arbeiten beim Workshop Hand in Hand

"Wie bringe ich meinen Drachen zum

Fliegen?" Diese Frage beschäftigte 

die kleinen und großen Teilnehmer 

des Drachenbau-Workshops im Kul-

turspeicher in Dörenthe am Samstag

wohl am meisten. Denn im Gegen-

satz zu den Fabelwesen aus dem

Mittelalter, denen diese Eigenschaft

von Geburt an zueigen ist, musste 

den Flugdrachen erst noch ein wenig

unter die Arme oder besser gesagt

unter die Schwingen, gegriffen wer- 

den. Anlass für die große Bau- und 

Bastelaktion war das erste Ibben-

bürener Drachenfest in Dörenthe, welches von den Ibbenbürener Kinder- und Jugendeinrichtungen "Jugendkulturzentrum Scheune /

Jugendkunstschule des Pink Pop", "Jugendtreff Blickpunkt", dem "Stephanuszentrum", dem "Kinderund Jugendtreff Laggenbeck" und 

dem katholischen Jugendheim St. Michael "Mikx" sowie dem Stadtjugendamt Ibbenbüren ins Leben gerufen und organisiert wurde. Der

Förderverein Kulturspeicher Dörenthe stellte die Räumlichkeiten für den Workshop zur Verfügung. 

Damit am Tag darauf auch möglichst viele der gebastelten Kunstwerke am Himmel über der Drachenwiese auf der Dast in Brochterbeck

tanzen konnten, hatten sich 33 Kinder in Begleitung eines Elternteils am Samstag eingefunden, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.

Von 10 bis 18 Uhr stellten sie gemeinsam an verschiedenen Stationen die Flugdrachen Stück für Stück her. Zunächst musste das

Drachenpapier auf die gewünschte Größe zugeschnitten werden. An Station zwei, dem "Sägewerk", wurden dann die Stangen für den

Rahmen passgenau zugesägt und in den Verbindungsstücken aneinander gesteckt.

An der dritten Station wurde der Pinsel geschwungen: Hier galt es, den Drachen zu

bemalen und individuell zu gestalten. An der "Schnurstation" wurde dann die Lenk-

schnur befestigt und aufgewickelt, bevor an der fünften und gleichzeitig letzten

Station, der "Montagestation", alles noch einmal mit reißfestem Klebeband verstärkt

wurde, um eine optimale Flugqualität zu gewährleisten. Als jedes Kind seinen eige-

nen Drachen hergestellt hatte, wurde dann zusammen an drei Gemeinschafts-

drachen gebastelt, die mit einer Größe von 6 mal 1,5 Metern bestimmt zum Blickfang des Drachenfestes geworden sind. Die Materialien

für den Drachenbau-Workshop wurden von den Organisatoren gestellt, lediglich einen Kostenbeitrag von fünf Euro mussten die Teilnehmer

entrichten. In diesem Geld war darüber hinaus ebenfalls die Verpflegung während der Mittags- und Kaffeepause enthalten. "Uns war es

wichtig, dass jeder mitmachen kann, auch sozial schwächere Familien", erklärt Alwina Koop, Leiterin der JKS Ibbenbüren. Mit der

Resonanz war sie sehr zufrieden: "Alle Teilnehmer, sowohl Kinder als auch Eltern, waren mit Begeisterung dabei und hatten viel Spaß."

Text und Bilder Jan Schulze-Feldmann, veröffentlicht IVZ 06.10.09   

 

Publikum ging begeistert mit       Freitag, 2. Oktober 2009

"Bands on stage" im Kulturspeicher 

Es ist Freitagabend kurz vor 19 Uhr. Hell erleuchtet ist der Kulturspeicher in Dörenthe und lädt ein zu einer ganz besonderen Veranstal-

tung: Nicht weniger als fünf Bands mit mehr als 40 Musikern warten mit einem Non-Stop-Musikprogramm auf ein interessiertes Publikum.

Sie alle gehören zum Fachbereich "Rock-Pop-Jazz" der städtischen Musikschule und haben sich vorgenommen, an diesem Abend den

Besuchern zu zeigen, was sie musikalisch "drauf" haben, live und unplugged als "Bands on stage". Drinnen laufen bereits die letzten 

Vorbereitungen. Auf zwei Bühnen machen sich die Musiker bereit, rücken Stühle zurecht, stellen Mikrofon- und Instrumentenständer an

die passende Stelle, stimmen noch schnell die Saiten der Gitarre nach.  Die Sängerin der 

Band "Ties ´n` High Heels", die das Musikprogramm eröffnen wird, atmet noch einmal durch.

Aufgeregt? "Ach eigentlich nicht", lacht sie, stellt ein Glas Wasser neben ihren Mikroständer

und winkt die Besucher, die in den Kulturspeicher drängen, noch näher an die Bühne heran.

"Wir brauchen das Publikum ganz nah", wünscht die sich. Denn genau deswegen sind die

Bands der Musikschule "on stage". Ihre Musik lebt erst im Dialog mit den Menschen, für die

Klänge und Töne eine ganz beondere Sprache sind. Ties ´n´ High Heels (Leitung: Ingo Müller)

haben mit "Kiss me", "Summer in the City" und "Johnny B. Good" schnell die Besucher des

Kulturspeichers eingestimmt auf einen unterhaltsamen, abwechslungsreichen Abend. Viel

Applaus gibt es für die Nachwuchsband genau wie für die "Black Birds", die unter der Leitung

von Uli Wagner sich ebenfalls perfekt auf das Konzert im Kulturspeicher vorbereitet haben. 

Sie geben Titel wie "Mercy" oder "Because the Night" zum besten, bevor die "Nic-Nacs" die

Bühne erobern. Sie präsentieren unter der Regie von Michael Lückemeyer mit "Sunday" und 

"Matter Of Time" sogar zwei Eigenkompositionen. Insbesondere die Nic-Nac-Interpretation 

von "Locomotive Breath" landet ganz vorne auf der internen "Bands on Stage" - Hitliste des Publikums, das begeistert mitgeht. Für Ab-

wechslung sorgt zwischen den einzelnen Auftritten der PopBands die Big-Band der Musikschule unter der Leitung von Stefan Schomaker.

Mit "Fat Man Boogie" oder "Tequila" breiten die Musiker ein großes Klangfarbenspektrum aus und "leihen" sich bei "Son of A Preacher

                                                                                         Man" die Sängerinnen der "Black Birds" aus.

Das Publikum ist begeistert und freut sich auf

den Höhepunkt des Abends: Olga Sergunow

and The Teachers featuring Herman Beumers.

Die rockige Soulstimme von Olga Sergunow 

und dazu das Multitalent Herman Beumers -

das bürgte für ein besonderes Musikerlebnis.

Die Lehrer waren bestens aufgelegt, Beumers

zeigte sich nicht nur als glänzender Gitarrist

und Saxophonist, sondern auch als hervor-

ragender Robbie-Williams-Interpret. Da 

konnte das Publikum mit Olga Sergunow 

und Tina Turner nur zustimmen: "Simply the Best".

Text und Bilder: Marlies Grüter, veröffentlicht IVZ 06.10.09

 

 

Brasilianische Nacht im Kulturspeicher Dörenthe bot viel Abwechslung

Auch die Formation "Escuta" riss die zahlreichen Gäste mit

Die Veranstalter der kreisweiten Brasilianische Nacht "Uma noite Brasileira," 

"Kulturspeicher Dörenthe" und der Aktionskreis Pater Beda, starteten am

Samstag ein Event, das wiederholt werden sollte. Das brasilianisch geprägtem

Ambiente im und am Kulturspeicher am lauschig warmen Septemberabend

ließen die zahlreichen Gäste drinnen wie draußen die niveauvolle Veranstaltung

genießen. Mitorganisator Norbert Hergemöller aus Bevergern begrüßte die 

Gäste und wünschte einen schönen Abend. Der hatte bereits beim Eintritt 

begonnen, mit den Trommelklängen der Kinder- und Jugendhilfe Perkussionsgruppe Don Bosco, die am Eingang unter der 

Leitung von Cordula Kaumkötter nach eigenen Zusammenstellungen trommelte. "Diese Gruppe passte so gut zum Thema", freute sich

Adolf Pelster, der die Musikgruppen ankündigte. Bevor es mit der brasilianischen Gruppe Jugendlicher aus dem Kinder- und Jugendförder-

projekt "Escola Saber Viver" (Schule: Das Leben lernen) von der Ilha de Deus (Insel Gottes) in Recife, Nordost-Brasilien weiterging,

begrüßte Pater Beda Schwester Aurieta aus Recife, die diese Gruppe begleitet. Eindrucksvolle Tänze in unglaublich bunten und

aufwendigen Kostümen folgten in zwei Vorstellungen. mehr >

 

Rhythmus durchdringt jeden Winkel des Raumes      12.09.09

Thailändischer Abend der terre des hommes-Arbeitsgruppe Ibbenbüren

"terre des homes", das weltweite Bündnis zur Hilfe für Kinder in Not, wird auch in Ibbenbüren von einer Arbeitsgruppe unterstützt. Die

Mitglieder machen seit langem mit vielfältigen Aktionen auf die Lebensbedingungen von Kindern in aller Welt aufmerksam. Sie haben es

sich zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit über Projekte zu informieren und um Spenden für deren Umsetzung zu werben. Am Sams-

tagabend waren interessierte Gäste in den Kulturspeicher Dörenthe zu einem thailändischen Abend eingeladen. Die terre des hommes-

Ausstellung zum Thema "Our Rivers - our Life" (Unsere Flüsse - unser Leben) gab mit  eindrucksvollen Fotos und Bildtafeln Einblicke in 

die Problematik der zunehmenden Veränderung und Zerstörung von Flüssen und Flusslandschaften. mehr >

 

 

Duo "Melody and Soul" verzaubert mit Jazz-Klang    15.08.09

Kreiskulturnacht mit Jazz, Funk und Soul lockt viele Besucher nach Dörenthe

Am frühen Samstagabend eröffnete Reinhard

Holocher, der Leiter des Fachdienstes Kultur, 

am alten Getreidespeicher das Programm der

Kreiskulturnacht 2009 im Dörenther Hafen. 

Schon zum dritten Mal laden im Kreis Steinfurt 

an einem Augustwochenende verschiedene 

Bands die musikbegeisterten Zuhörer an

ausgewählte schöne Plätze ein. Mit einer

Mischung aus Jazz, Blues, Soul und Funk

verwöhnten in diesem Jahr zwei Musikgruppen 

die Ohren des Publikums. Mit etwa 200 Gästen

im Laufe des Abends war die Veranstaltung gut

besucht. Nachdem schon um 18.30 Uhr die Aus-

stellung des Fotodesigners Dieter Blase mit 

einer Vernissage eröffnet wurde verzauberte das Duo "Melody and Soul" mit jazzigen Klängen. Viviane Kudo und Tom Schirner, beide

Studenten im fünften Semester an der Fachhochschule Osnabrück, freuten sich, in Dörenthe zu sein. Sie spielten sowohl Stücke aus

eigener Feder als auch Coversongs von Justin Timberlake oder Duke Ellington, denen sie ihre besondere Klangfarbe verliehen, ohne sie 

bis zur Unkenntlichkeit zuverändern. mehr >

 

 

Kinder erwecken Statuen zum Leben          3. bis 4. Juli 2009

Sommerferienaktion des Fördervereins Kulturspeicher Dörenthe

Eine Ausstellung der besonderen Art gab es am Samstagnachmittag im Kulturspeicher in Dörenthe zu sehen. 13 Kinder im Alter von acht

bis zwölf Jahren hatten im Zuge der Sommerferienaktion an zwei Tagen zu unterschiedlichen Themen Statuen und Denkmäler entwickelt.

Die Ergebnisse konnten die Eltern und Freunde am Samstag während einer Abschluss-Ausstellung im Kulturspeicher bewundern. "Wir 

haben in diesem Haus häufig Ausstellungen, die Skulpturen aus Holz und Stein herstellen. Da stellt sich für die Kinder natürlich die Frage:

Was soll das?", erklärt der Leiter des Ferienprojektes, Jürgen Hecker. "Und in einem zweiten Schritt: Was würden die Figuren machen, 

wenn sie sich bewegen oder reden könnten?"

Um den Kindern die Thematik näher zu bringen, stellten die Jungen und Mädchen zur Einführung Skulpturen aus Pfeifenstopfern her. Da-

nach erarbeiteten sie in Kleingruppen eigenständig Darstellungsformen für Statuen. Mit Hilfe des eigenen Körpers, Kostümen und ent-

sprechendne Requisiten wurden sie dann auch selbst "schauspielerisch" lebendig. Hecker führte die Besucher durch insgesamt zehn 

Stationen rund um den Kulturspeicher, an denen die Kinder die Resultate ihrer Arbeit präsentierten. Immer wieder wurden dabei Statuen

zum Leben "erweckt", so dass beispielsweise die Figuten einer Spieluhr begannen, zum Klang der Musik zu tanzen, eine Königsstatue

begann, zu den Gästen zu spechen und Schaufensterpuppen hielten einen Plausch über die neueste Mode.

Alle "Ausstellungsobjekte" ernteten viel Beifall der Besucher. Mit der Beteiligung war Jürgen Hecker, selbst Vorstandsmitglied  des Förder-

vereins Kulturspeicher Dörenthe, rundum zufrieden. "Alle haben super mitgemacht. Besonders schön ist es natürlich, dass nicht nur 

Kinder aus Dörenthe, sondern auch aus anderen Stadtteilen teilgenommen haben", sagte der Theaterpädagoge.

Text: Jan Schulze-Feldmann, veröffentlicht IVZ 7.7.09 

 

  

"Kulturufer" soll Besucher anlocken

Fünf Orte im Kreis Steinfurt haben sich in diesem Jahr zu einer bemerkenswerten Kulturkooperation zusammengeschlossen. Ibbenbüren,

Hörstel, Hopsten, Recke und Mettingen haben sich auf ihre vorteilhafte Lage in der Nähe der Wasserstraßen Dortmund-Ems- und

Mittellandkanal besonnen und stellen in diesem Jahr erstmals ihre kulturellen Aktivitäten unter dem gemeinsam entwickelten Thema

"Kulturufer 2009" der Öffentlichkeit vor. Ziel ist es, die Standorte an den Kanälen für Besucher noch attraktiver darzustellen.Am Mittwoch

trafen im Kulturspeicher Dörenthe Bürgermeister und Kulturverantwortliche der beteiligten Orte mit Pressevertretern zusammen, um das

Projekt bekannt zu machen. Ibbenbürens Bürgermeister Heinz Steingröver begrüßte die Gäste. Anschließend berichtete Heinz Hüppe,

Bürgermeister in Hörstel, dass die Initiative aus dem LEADER-Prozess entstanden sei. Es war seine Idee, die Orte am Kanal kulturell

miteinander zu verbinden. Das Ansinnen fand offene Ohren, die interkommunale Zusammenarbeit kam schnell in Gang.

Susanne Treutlein vom Kreis Steinfurt nannte als

positives Beispiel das Kulturnacht-Projekt. Dabei

gelänge es bereits sehr gut, Besucherströme zu

bündeln. Feste am Kanal seien immer Magnete für 

die ganze Region. Den Leuten würde direkt vor ihrer

Haustür ein tolles Programm geboten, darauf könnten

die Verantwortlichen aufbauen. Landrat Thomas

Kubendorff freute sich, in Dörenthe zu Gast zu sein.

Der Kulturspeicher habe sich dank viel ehrenamtlichen

Engagements hervorragend entwickelt. Die anspruchs-

volle Initiative "Kulturufer" sei in die Zukunft gerichtet,

                                                                                                                        mit der Weiterentwicklung in den nächsten Jahren

                                                                                                                         würden wichtige Impulse für das Tecklenburger Land

gegeben, als Parallelstrecke zum Emsradweg. Logo, Plakat und Flyer seien sehr gut gelungen, dafür dankte er den beteiligen Mitarbei-

tern in den Gemeinden und beim Kreis Steinfurt. Hüppe regte an, den Naturpark Terra Vita in die Überlegungen einzubeziehen und Ver-

bindungen zwischen Natur und Kultur zu schaffen. Landrat Kubendorff fand die Idee gut, er schlug spontan eine Dichterlesung im Moor vor.

Mettingens Bürgermeister Helmut Kellinghaus wies auf das Wasser als verbindendes Element hin. Dass dies in Recke nicht immer so

war, merkte dessen Bürgermeister Josef Plumpe an. Der Kanal wurde zunächst als Störfaktor angesehen, denn er trennt den Ort. Heute

werde er positiv wahrgenommen, der Yachthafen sei ein wesentlicher Teil des Tourismuskonzeptes. Sabine Simikin-Escher vom Stadt-

marketing Ibbenbüren wies darauf hin, dass in den Flyer nur die kulturellen Höhepunkte Eingang gefunden hätten, das gesamte Programm

sei im Internet abrufbar. Heinz Steingröver hob hervor, dass der Begriff "Kulturufer" kontinuierlich als Marke mit einem besonderen

Qualitätsanspruch aufgebaut und der Bekanntheitsgrad langfristig gesteigert werden sollte. Dies bestätigten die Teilnehmer der Runde. 

Ein gewisses Niveau werde von allen Kommunen in diesem Verbund angestrebt. Es käme darauf an, bestehende Gruppen einzubinden 

und neue Interessenten anzusprechen. "Wir haben tolle Veranstaltungen im Münsterland, die besser zur Kenntnis genommen werden,

wenn alle Beteiligten ihre Aktivitäten bündeln und gemeinsam auftreten", fasste Landrat Kubendorff das Ziel der Aktion zusammen.

"Das Kulturufer 2009 findet in Ibbenbüren, Hörstel, Hopsten, Recke und Mettingen überwiegend draußen statt, wie zum Beispiel der

Radelsonntag in Ibbenbüren oder das Familienfest Marktzauber im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst in Hörstel. Kanal- und Hafenfeste

am Nassen Dreieck und im Kulturspeicher Dörenthe gehören ebenso zum Repertoire wie die "Kulturnacht 2009" oder "parkleuchten" mit

Licht- und Klanginstallationen im Botanischen Garten Loismann", heißt es.

Text und Bild Brigitte Striehn, veröffentlicht IVZ 04.06.09 

 

 

 

Freunde der Folkmusik kamen auf ihre Kosten       29.05.09

Vier Folk-Ensembles aus dem anscheinend unerschöpflichen

Reservoir der Musikschule servierten am Freitagabend im

Kulturspeicher in Dörenthe mit sichtbarer Freude und hörbarem

Können Folkmusik und moderne Titel der "Worldmusic". Das

Programm vom mittelalterlichen Bauerntanz "Branle des Rats"

bis zur Filmmusik aus "Chocolat" brachte im fast übervollen

Raum das Publikum zum Mitsummen, Mitklatschen und

Mittanzen. Das war durchaus erwünscht, wie der Gründer und

Betreuer der Folk-Szene in der Musikschule, der stellver-

tretende Leiter Clemens Lügger, betonte. Folk sei zum Mit-

machen, klang es in seiner Begrüßung durch, in der er die Gründung einer neuen Gruppe mit ganz jungen Musikschülern ankündigte. 

Die derzeit Jüngsten im Alter um 12 Jahre, die Gruppe "Patchwork", kontrastierte den Stampftanz der Ratten mit einem wunderschön

melodischen (und sehr bekannten) Titel aus Irland, "The last Rose of Summer". mehr >

 

 

Eigene Ideen in Skulpturen verwandeln      23. und 24.05.09

Sandsteinseminar am Kulturspeicher

Mit einem Anhänger voller Sandsteinbrocken rollte am frühen Samstagmorgen Friedhelm Niggemann auf den Platz vor dem Kultur-

speicher in Dörenthe. Der Ibbenbürener Bildhauer hatte kunstbegeisterte Menschen aus der Region zu seinem zehnten Sandstein-

seminar eingeladen. Sechs Teilnehmer waren in diesem Jahr angemeldet, sowohl Anfänger als auch "alte Hasen". Zuerst wurden starke

Arme gebraucht, denn einige der Steine wogen über 50 Kilogramm. Sie stammen aus dem Steinbruch Schwabe, denn diese sind laut

Niggemann besonders gut für das bildnerische Gestalten geeignet. Jeder suchte sich sein Lieblingsstück aus und ließ es auf einen Tisch

stellen. Dabei waren nicht nur die Größe und Form ausschlaggebend, auch die Maserung wurde kritisch beäugt. "Passt der Stein zur 

Idee, die ich von dem fertigen Objekt habe?", fragten sich diejenigen Hobby-Künstler, die schon konkrete Vorstellungen von ihrer Arbeit

hatten. Wer noch unschlüssig war, erhielt Fotos und Vorlagen, die ihm die Entscheidung erleichterten. Aus dem Kofferraum holte der

Seminarleiter Werkzeuge, die ein Bildhauer benötigt. Zum Anzeichnen der Motive dienten Steinhauerstifte, die einen besonders hohen

Härtegrad aufweisen. Verschieden große Meißel, Knüpfel und Fäustel wechselten vorübergehend den Besitzer. Die Anfänger erfuhren, 

wie sie anzuwenden sind, dann 

konnte es schon losgehen.

Schutzbrillen sind ein ganz

wichtiges Utensil, darauf wies

Dozent Niggemann hin. Cornelia

Lehrter war zum ersten Mal da-

bei, sie blätterte im Musterbuch

und ließ sich von den Vorlagen

inspirieren. Theodor Liebich

nahm sich vor, den viereckigen

Block in einen Uhu oder eine 

Eule zu verwandeln und Johannes

Althaus hattte ein Foto von einem

lesenden Troll vor sich liegen. Die

Figur mit dem verschmitzten Blick 

wird seine Sammlung vergrößern, 

denn "die Bildhauerei macht unheimlich Spaß", so der Ibbenbürener Buchhändler. Er hat schon einige selbstgeschaffene Skulpturen in

Haus und Garten aufgestellt. Am Sonntagnachmittag waren die Kunstobjekte fast fertig. Es war ziemlich anstrengend, so die einhellige

Meinung aller Teilnehmer. Dank der hervorragenden Anleitung war ihnen die Umsetzung ihrer Ideen gut gelungen, und Friedhelm

Niggemann war mit dem Niveau der Arbeiten ebenfalls sehr zufrieden.

Text und Fotos: Brigitte Striehn, veröffentlicht IVZ 26.05.09


 

"Italienische Nacht" im Kulturspeicher     am 9.5.09

Lesung mit Liesel Albers

Schon seit vielen Jahren hegte Liesel Albers einen ganz bestimmten, sehnlichen Wunsch: Schreiben. Ob

Kurzgeschichten, Krimi oder historischer Roman, die Ibbenbürenerin mag sich für ihr Vorhaben bisher auf 

keine literarische Variante festlegen. Vor einem Jahr erschien das erst Buch von Liesel Albers. Unter dem 

Titel "Italienische Nacht" (erschienen im Verlag Pro-Business) fasst es mehrere Kurzgeschichten zusammen,

die Albers am Samstag in einer Lesung im Dörenther Kulturspeicher präsentierte. Bedauerlicherweise war

nur eine Hand voll Zuhörer erschienen - diese waren aber dafür umso interessierter - , und so konnten nur 

Wenige erleben, wie Liesel Albers zwei der "Italienische Nacht" - Geschichten in einem gelungenen Vortrag zum Leben erweckte. Albers,

                           die 1946 in Ibbenbüren geboren wurde, eine Ausbildung zur Erzieherin machte und 39 Jahre lang in diesem Beruf

arbeitete (Vielen ist sie sicherlich noch als Leiterin des Dörenther Markus-Kindergartens in Erinnerung), benutzt in 

ihrem Buch eine sehr lebendige Sprache, die oftmals mit Witz und Ironie gewürzt ist. Die "Italienische Nacht" vereint

eine bunte Mischung verschiedener Stimmungen, gibt sich mal heiter, mal ironisch, mal nachdenklich. Die Figuren in

den Geschichten sind sehr lebensnah, die Geschichten selbst aus dem Leben gegriffen - ein ausdrückliches Ziel der

Autorin: "Da kann man sich ein Stück weit mit identifizieren", wenn auch vielleicht nicht direkt, dann gibt es sicher-

lich irgendwo im Bekanntenkreis genau diesen Typ, der von ihr mit einem scharfen Blick fürs Detail geschildert wird.

Wenn alles klappt, dann wird Ende Juni das zweite Buch von Liesel Albers erscheinen, diesmal mit zwei Krimis, von denen einer in 

Griechenland, der andere im Tecklenburger Land spielt. Der Titel des Buches stehe noch nicht fest, schmunzelt die Autorin, die an-

läßlich der Lesung schon einmal eine Kostprobe aus einem der Krimis zum Besten gab. Erst, seit sie Ende 2007 in den Ruhestand ge-

gangen ist, findet Liesel Albers endlich die langersehnte Zeit zum Schreiben. Jetzt hat sie das Schreibfieber jedoch richtig gepackt: Sie

will auf jeden Fall weitermachen, hat auch schon bereits Pläne für ihr nächstes Projekt. Ein Roman soll es werden, wahrscheinlich mit

historischem Hintergrund. "Ich suche immer eine neue Herausforderung" beton Albers. Man darf gespannt sein...

Text: Claudia Ludewig, veröffentlicht IVZ 12.05.09 

 

 

Mit Jazz-Musik in den Mai   1. Mai 09

Frühschoppen am Kulturspeicher

Traditionell beginnt der Monat Mai am Kulturspeicher in Dörenthe mit einem Jazzfrühschoppen. Zum neunten Mal erfreute das Werner-

Beckmann-Sextett die Zuhörer mit Standards bekannter Komponisten. Aus ihrem umfangreichen Repertoire stellten die sechs Musiker

wieder ein abwechselungsreiches Programm auf die Beine. Am Ufer des Dortmund-Ems-Kanals hatten es sich die Besucher an Tischen

oder auf der "Funny Red Line" bequem gemacht. Auf dem roten Betonband, das symbolisch Kunst- und Kulturvereine in Ibbenbüren,

Dörenthe und Mettingen miteinander verbindet, war auch für Kinder viel Platz zum Spielen.

Die Gäste des Frühschoppens wurden von Mitgliedern des

"Fördervereins Kulturspeicher Dörenthe" mit Bratwürsten versorgt,

auch Getränke waren reichlich vorhanden. Wenn ein Schlepper auf

dem Kanal vorbeizog, vermischte sich das Plätschern des Wassers

mit dem jazzigen Klängen der "Autum Leaves" von Johnny Mercer.

Keine "Herbstblätter", sondern frühlingshaftes Grün erfreute ringsum

die Augen der Wanderer und Radfahrer, die bei Sonnenschein und

angenehmen Temperaturen eine kleine Rast am Kulturspeicher

einlegten.

 

Text: Brigitte Striehn, veröffentlicht IVZ am 5.5.09  

 

Ein freundlicher Abend voller Bonmots

Claus Weidner und Johannes Eidt im Kulturspeicher am 27.02.2009

"Ich bin da und ich bin Leben", mit diesem Zitat von Carl Michael Bellmann (18. Jh.) betrat der Rezitator und Schauspieler Claus Weidner

aus Lotte die Bühne. Es war ein Richtung weisender Start. Ihm zur Seite saß der Grafiker und Liedermacher Johannes Eidt aus Osna-

brück. In der familiären Atmosphäre des Kulturspeichers Dörenthe  unterhielten die Kleinkünstler ihr circa 30-köpfiges Publikum mit Lyrik

und Liedern. Fast immer liebevoll, bisweilen auch sarkastisch, ging

es um kleine und größere menschliche Schwächen, nicht zuletzt 

um die Frage des Älterwerdens. Die beiden Herren der Generation

50+ wechselten sich dabei geschickt ab. Der eine erfüllte Gedichte

so bekannter Autoren wie Erich Kästner, Christian Morgenstern 

und Joachim Ringelnatz mit Leben; der andere gab mit Gesang 

und Gitarre eigene Balladen zum Besten. mehr >

 

 

 

 

 

 

 

Dörenther Schau mausert sich zum Mekka der Taubenfreunde

10. und 11. Januar 2009 Teuto-Taubenschau im Kulturspeicher Dörenthe

Über stetigen Zuwachs bei der Ausrichtung seiner Teuto-Taubenschau kann sich auch in diesem Jahr der Raassegeflügel-Zuchtverein

(RGZV) Ibbenbüren freuen: Bei der sechsten Auflage der Schau in den Räumen des Kulturspeichers Dörenthe waren am Wochenende 

680 Tiere von 48 Züchtern zu sehen. Zur Eröffnung der Schau am Samstag statteten Günter Hessel, Kreisverbandsvorsitzender der 

Rasse- und Geflügelzüchter Steinfurt sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Gisela Köster den Taubenzüchtern einen Besuch ab 

und nutzten die Gelegenheit, einen Einblick in das breite Spektrum der Taubenrassen sowie die mehr als 80 gezeigten Farbschläge zu

erhalten. Neben der Teuto-Taubenschau wurden auch drei Sonderschauen - Wiener und Budapester 

Tümmlertauben, Bremer Tümmler sowie Voorburger Schildkröpfer - gezeigt. Die Zahl der teilnehmenden 

Züchter und der gezeigten Tiere nehmen von Jahr zu Jahr zu. So hatten denn die Preisrichter wieder alle 

Hände voll zu tun, um alle Tiere nach den jeweiligen Rassekriterien zu bewerten und die besten Tiere mit 

der Note V, Vorzüglich sowie einige Tiere mit dem Teuto-Band auszuzeichnen. mehr > 

 

 

www.kulturspeicher.net | www.kulturspeicher-doerenthe.de | www.kulturspeicher.com