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International: Mexikanische Tacos und türkische Tänze    Globales Dorf 15. bis 31. Mai 2004

Kunstprojekt Globles Dorf: Kulinarischer Abend im Kulturspeicher

Zu einem kulinarischen Abend hatten die

Mitglieder des Fördervereins Kultur-

speicher Dörenthe am Wochenende 

in den Kulturspeicher eingeladen. Zehn

Mädchen der Folkloregruppe des Frauen-

hilfs- und Kulturvereins "Spiegel" aus

Lengerich führten in ihren wunderschö-

nen Trachten einen traditionellen

türkischen Tanz auf, der ausschließlich

von Blockflöte und Trommel begleitet

wurde. Sehr konzentriert wirkten die

Mädchen bei ihrem Auftritt. Die Anspan-

nung viel erst ab, als der Tanz zu Ende

war und die Zuschauer begeistert applau-

dierten. Der Frauenhilfs- und Kulturverein 

organisiert besonders für ausländische Frauen Alphabetisierungs- und Deutschkurse, bietet aber eben auch diese Folkloregruppe an. 

Die 20 Künstler und Künstlerinnen aus verschiedenen Nationen, die sich derzeit in Dörenthe an dem Projekt "Globales Dorf" beteiligen,

hatten am Freitagabend traditionelle Speisen aus ihren Ländern zubereitet. So gab es zum Beispiel spanische Salat, katalanischen

Gemüsekuchen und sogar mexikanische Tacos. Nicht nur für die Augen, auch für den Gaumen gab es also viel zu entdecken.

Während und nach dem Essen musizierte die "Pink Pop Bigband" aus Recke unter der Leitung von Holger Till. Gerne gab die Bigband

Zugaben bis in den späten Abend hinein. Am Samstagabend ging das Programm im Dörenther Kulturspeicher weiter: Die Showtanzfor-

mation "Caprice" des Tanzsportclubs Ibbenbüren trat auf. Unter der Leitung von Nadja Gisko führten die Mädchen und Jungen russische,

lateinamerikanische und argentinischer Tänze vor und begeisterten damit ihr Publikum. Besonders der argentinische Tanz fand beim 

Publikum sehr großen Anklang. Den Kontakt zu dem Verein hatte Selcuk Özdemir vom Begegnungszentrum für Ausländer und Deutsche

in Ibbenbüren hergestellt. "Wir wollen auf jeden Fall so eine Aktion wiederholen, aber vielleicht in vier oder fünf Jahren", erzählt Petra 

Probst, Vorstandsmitglied des Fördervereins. Das "globale Dorf" insgesamt sei "eine super Erfahrung" für die Künstler, wenn auch mit

sehr viel Arbeit im Vorfeld verbunden. Am 30. Mai geht das Projekt zu Ende. Dann werden die Künstler zum Abschluss ihres zweiwöch-

igen Aufenthalts ihre Arbeiten im Kulturspeicher präsentieren.

Text: Kerstin Kotterba, veröffentlicht IVZ 24.05.04

  

 

Gemeinsam auf der Suche nach Europas Identität   Kaja-Projekt März 2004

"Programm Jugend" im Kulturspeicher

Draußen liegt der Frühling schon in der Luft, drinnen halten sich noch winterliche Temperaturen. Im Kulturspeicher ist es recht frisch. Doch

die jungen Männer und Frauen aus Litauen und Rumänien scheint das gar nicht zu stören. Sie haben einen weiten Weg zurückgelegt, um 

am künstlerischen Jugendaustausch "Europeans Experiments I"

teilzunehmen. Weitere Teilnehmer wurden gestern Abend noch 

aus Polen erwartet. Und auch Interessierte ab 16 Jahren aus 

Ibbenbüren und Umgebung sind eingeladen, an einem künstleri-

schen Dialog teilzunehmen, bei dem nicht das Endprodukt im

Vordergrund stehen soll. "Gegenüber dem Resultat hat der Pro-

zess Priorität", fasst Organisator Bernhard Ahlers vom Verein 

KaJa West (Rheine) zusammen. Mit anderen Worten: Das

gemeinsame Erkunden und Schaffen steht im Vordergrund.

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