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Events 2003 >>
Sandstein-Kunst ist für jedermann erlernbar 25. und 26. Oktober 2003 Seminar im Kulturspeicher führt in die Geheimnisse der Stein-Bearbeitung ein "Es ist bisher jedes Jahr etwas Tolles entstanden." Mana Oberland, gelernte Steinmetzin, ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis des zwei Mal im Jahr veranstalteten Sandstein-Seminars. Zusammen mit Steinmetz-Meister Nils Peter führte sie am vergangenen Samstag wieder Anfänger und Fortgeschrittene im Kulturspeicher Dörenthe in die Kunst der Steinbearbeitung ein. Sieben Männer und Frauen waren rund acht Stunden lang mit Meißel, Fäustel und Schleifwerkzeugen bei der Arbeit; kein leichtes Unterfangen, ist Sandstein doch wesentlich härter als beispielsweise Speckstein. Und was einmal abgeschlagen ist, das lässt sich nicht mehr ausbessern; Fehler sind also nicht erlaubt. "Anstrengend" fand auch Maria Bahl aus Ibbenbüren das Hantieren am Stein. Sie hatte die Kursusteilnahme beim letzten Hafen- fest gewonnen und noch keinerlei Erfahrung in plastischer Arbeit. "Das ist mal etwas anderes", urteilte Maria Bahl, die sonst nicht kreativ tätig ist, das Meißeln und Schleifen. Eine Wiederholung kann sie sich zwar nicht vorstellen, aber: "Es ist schön, das mal zu machen." Ganz anders sehen das Alfred Tepe und Elke Freund aus Osnabrück. Sie haben beide bereits einen Kursus in Sandstein-Bearbeitung mitgemacht. Elke Freund sammelte außerdem Erfahrung mit Speckstein. Eigentlich sei das gar nicht so schwer, wie es vielleicht aus- sehe, erklärt Alfred Tepe. Jeder könne das: "Man muss nur wollen." Auch sei der Ibbenbürener Sandstein im Vergleich zu den Sandstei- nen anderer Regionen weniger hart: "Der lässt sich gut bearbeiten", findet Tepe, der während der Seminarzeit gleich zwei Werke fertig stellen konnte. "Es geht darum, dass die Leute lernen, mit dem Werkzeug umzugehen", erklärt Mana Oberland den Zweck des Seminars. Sie sollen sich "vom Stein inspirieren lassen", erläutert die gebürtige Hörstelerin, die jetzt in Lingen wohnt. So entstanden auch diesmal wieder Vogeltränken, Figuren oder abstrakte Werke und bei dem einen oder anderen Teilnehmer etwas noch Wichtigeres: Die Lust, wei- terhin schöpferisch tätig zu sein und dem Sandstein durch intensive Bearbeitung seine geheimen Formen und Maserungen zu entlocken. Text: Claudia Ludewig, veröffentlicht IVZ 28.10.03
Die Organisatoren sorgten für ein unvergessliches Erlebnis am 12. Juli 2003 40 Teilnehmer gingen mit der Nicola auf "Kul-Tour-Schifffahrt" Da der Kulturspeicher in Dörenthe nun einmal direkt am Kanal liegt, warum sollte man den nassen Verkehrsweg nicht für die Kultur nutzen? Wie immer die Idee zur "Kul-Tour-Schifffahrt" am Samstagabend auch geboren sein mag, die knapp 40 Teilnehmer der fünf- stündigen Jungfernfahrt waren sehr beeindruckt....mehr >
Alfred Cordes beschreibt die irdische und himmlische Liebe am 1. Juni 2003 Osnabrücker Schriftsteller las im Kulturspeicher aus seinem neuesten Werk Die himmlische und die irdische Liebe - so lautet der Titel des neuesten Werkes des Osnabrücker Autors Alfred Cordes. Anlässlich der Finissage der Ausstellung "Gute Werke" im Kulturspeicher in Dörenthe las der Autor am Sonntagmorgen eine Sequenz aus seinem Roman. "Es ist schwierig, mit einer so kurzen Sequenz den Roman zu repräsentieren", so Alfred Cordes. Er gab daher einen kurzen Überblick über das Werk. "Die himmlische und irdische Liebe" handelt von dem gebürtigen Osnabrücker Moritz von Achenbach. Dieser kehrt in seine Heimatstadt zurück, um seine Mutter zu beerdigen. In Osnabrück trifft er auf seine Cousine zweiten Grades und unter- nimmt mit ihr einen Streifzug durch die Stadt und gleichzeitig durch seine Erinnerungen. Dabei besinnt er sich auch auf seine erst große Liebe zu einer Patientin seines Vaters, die mittlerweile 30 Jahre zurück liegt. Das Werk sei eine epische Reise durch eine Landschaft von bewegenden und irritierenden Ereignissen und Beziehungen, verspricht der Klappentext. "Der Roman ist natürlich eine Liebesgeschichte. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass die Beziehung zu der Cousine die irdische Liebe ist, während die Erinnerung die himmlische darstellt", erklärte Alfred Cordes. Dann las er dem Publikum aus dem ersten Teil des vierten Kapitels vor. Die Sequenz bot einen guten Einblick in den Roman und die ins Detail gehende Erzähltechnik des Autors. Alfred Cordes erhielt für seinen ersten Roman "Caspar Coppenrath" den Preis der Neuen Literarischen Gesellschaft Hamburg für den besten deutschsprachigen Erstlingsroman. Im Oktober vergangenen Jahres erschien mit "Die himmlische und die irdische Liebe" der vierte Roman des 54-jährigen Osnabrücker Autors. Mit der Finissage endete die Ausstellung "Gute Werke" die Skulpturen, Fotografien und Bilder von Hubert Manke, Thomas M. Hartmann und Gerd Gerhardt präsentierte. Die Ausstellung war in Kooperation des Kunstvereins Ibbenbüren und des Fördervereins Kulturspeicher Dörenthe entstanden. Text: Linda Braunschweig veröffentlicht IVZ 03.06.03
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