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Stammtisch geplant für Oldtimer-Fahrer am Kulturspeicher in Dörenthe Oldtimer, also Autos und Motorräder, die 20 Jahre oder mehr treue Dienste als fahrbarer Untersatz geleistet haben, gibt es viele in der Region. Doch eine zwanglose Möglichkeit zum Treff und Klön, zum Austausch technischer Details in gemütlicher Umgebung fehlte bis- lang. Das soll nun anders werden, denn Raphael Völler vom Verein "Kulturspeicher" hatte die zündende Idee: Warum nicht den gemüt- lichen alten Speicher am Dörenther Hafen zum Treffpunkt für alle interessierten Oltimer-Besitzer machen? Seine Vereinskollegen stimm- ten dem Plan begeistert zu, und so wurde am Sonntag das erste "Oldtimer-Frühstück" organisiert. "Das soll so eine Art Stammtisch werden" hofft Raphael Völler, der selbst ein "altes Schätzchen" fährt und den zwanglosen Kontakt zu Gleichgesinnten bislang vermisste. Völler möchte das Frühstück gerne zu einer festen Veranstaltung machen: Voraussichtlich am zweiten September-Wochenende soll es in die zweite Runde gehen, und wenn sich die Idee durchsetzt, wird es im nächsten Sommer jeden Monat ein solches Treffen am Kultur- speicher geben. Um das Ganze noch attraktiver zu gestalten, planen die Organisatoren eine Kombination des Frühstücks mit Kultur: Eine Ausstellung oder die Aufführung eines kleinen Theaterstückes wären beispielsweise denkbar. "Es wird hoffentlich immer etwas zusätzlich stattfinden", schaut Völler optimistisch in die Zunkunft. Text Claudia Ludewig, veröffentlicht IVZ 21.8.2000
Zum Auftakt Farb- und Schattenspiele 3. Dörenther Hafenfest mit Vernissage eröffnet Zum dritten Dörenther Hafenfest begrüßte am Sonntagvormittag Monika Haselon vom Vorstand des Kulturspeichers Dörenthe zahlreiche Gäste. Auftakt des unterhaltsamen Tages mit ideenreichem Programm bildete die Eröffnung einer Ausstellung von Werken Renate Bayers, die rund drei Monate Arbeit in die 29 Exponate investiert hatte. "Renate Bayer hat den Raum hier auf sich wirken lassen und ging an die Arbeit", so Monika Haselon. "Die geschaffenen Werke haben einen Bezug zu diesem Raum un zu unerer Ausstellung." ... Nach Gemeinschaftsausstellungen ist die Ausstellung im Kulturspeicher Dörenthe nun die erste Einzelausstellung der 49-jährigen Künstlerin, die in Tecklenburg lebt. Musikalisch untermalt wurde die Vernissage von Miriam Frank und jazzigen Saxophonklängen. Im weiteren Pro- gramm des Hafenfestes spielte die Rentnerband Dörenthe, die katholische Frauengruppe zeigte ein Theaterstück und "The Q´s" und "Jazz-Kids" zeigten unter Choreographie von Sonja Bülter ihr Tanztalent. "Himbeergeist und Prinzenrolle" lautete der Titel des Theater- stückes, das 20 Dörenther Kinder in den Ferien mit Robert Rickert einstudiert hatten. Von der Kulisse bis hin zu den Kostümen war alles eigenständig gefertigt worden. Bei einem guten Tropfen aus dem Weinkontor Henrichfreise und Kaffee und Kuchen konnten es sich die zahlreichen Gäste gut gehen lassen. Kutschfahrten des Fahrstalls Püsselbüren sorgten für Kurzweil. Wie der Vorsitzende des Kultur- speicher, Dr. Gerd Overmeyer, zum Ausdruck brachte, ist geplant, das Hafenfest auch in Zukunft zum festen Bestandteil des Angebots am Dörenther Kulturspeicher zu machen. Text: Pfeiffer, veröffentlicht IVZ 14.8.2000
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