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Ausstellungen 2003 >> Der Mensch in vielfältigen Bildern 25.10.03 Radierungen, Acryl- und Ölbilder Man kann es kaum glauben, dass die Doppelausstellung "Menschenbilder" im Kulturspeicher in Dörenthe eher zufällig zustande kam. So vielfältig sind die Bezugspunkte und Gegenläufigkeiten der Werke von Raimund Egbert-Giesen einerseits uns der vor erst 14 Tagen für eine Kollegin eingesprungenen Karin Pietschmann andererseits. Schon der gemeinsame Titel der auf knappe zwei Wochen begrenzten Ausstellung scheint geradezu genial gewählt. Dabei sucht man in den etwa 30 Radierungen, Acryl- und Ölbildern der aus Arnstadt in Thüringen stammenden Karin Pietschmann vergeblich nach Menschen. Aber ihre Landschaften sind geprägt von menschlicher Tätigkeit, teils aufbauend, teils zerstörend. Selbst die Blicke auf "malerische" Treppen, Gassen, Höfe zeigen nicht die Gesamtschau aus der Archi- tektur und er in der Regel den Baustil mitprägenden Natur, sondern allein das auf den Menschen bezogene Bild. mehr >
Kunstwerke aus ungewöhnlichen Materialien geschaffen 13. bis 27.09.03 Kanalfest begann mit Ausstellungseröffnung von Andrea Niessen Schon der Titel der Ausstellung provoziert: "Mit Haut und Haar" lautet des Thema, zu dem Andrea Niessen im Rahmen des Kanalfestes ihre Werke im Kulturspeicher Dörenthe ausstellt. Am Samstag wurde die Ausstellung zum Auftakt des diesjährigen Kanalfestes eröffnet; sie ist noch bis Samstag, 27. September, zu sehen und endet mit einer Finissage unter Mitwirkung von Herbert Börger. Wohl wenige Dinge lösen so unterschiedliche Gefühle aus wie Haut und Haare. Glatte Haut und gesunde Haare an einem lebendigen, intakten Körper wirken attraktiv und kraftvoll, bilden eine harmonische Grenze zwischen dem einzelnen Individium und seiner Umwelt. Ganz anders verhält es sich dagegen mit abgeschnittenem Haar: Es wirkt leblos, fremd und fast abstoßend, ebenso wie jene Hautflächen, die ihre Elastizität verloren haben und aus dem Zusammenhang eines ganzen Körpers gerissen werden. mehr >
Licht-Wirkung in der Kargheit des Raumes erfahren 13. bis 20.07.03 Vernissage mit Werken von Gabriele Staarmann im Kulturspeicher Dörenthe Die Künstlerin Gabriele Staarmann ist im Tecklenburger Land bei weitem keine Unbekannte. So war zu erwarten, dass ihre Vernissage am Samstagnachmittag im Dörenther Kulturspeicher auf breite Resonanz stieß. Zum zweiten Mal stellte Staarmann dort ihre Werke aus. Schon vor fünf Jahren hatte sie anlässlich des Hafenfestes einige ihrer Werke präsentiert. Zu dieser Ausstellung hatte die freischaffende Künstlerin und Dozentin im Fachbereich Gestaltung an der Hochschule für angewandte Wissenschaft in Hamburg neben großformatigen Kollagen eigens auf die ihr schon bekannte Ästhetik des Kulturspeichers zugeschnittene Werke, wie eine raumfüllende Großinstallation mit Lichtobjekten und Kollagenensemble im Vorfeld angefertigt. Musikalisch begleitet wurde die Vernissage vom Schlagzeugensemble der Städtischen Musikschule. Unter der Leitung von Klaus Heffner spielten David und Lukas Bahr sowie Thomas Kubitschek Stücke für Drums und Percussion. mehr >
Mehr als 600 Besucher sahen kunstvoll gearbeitete Quilts Ausstellung 5. bis 6. Juli 2003 Erste Ausstellung der Mosaik-Quilterinnen im Kulturspeicher Einen
großen Erfolg verzeichneten die neun Frauen der Gruppe Mosaik- Quilterinnen aus Laggenbeck und Umgebung mit ihrer ersten Aus- stellung im Kulturspeicher in Dörenthe. Bereits am Samstag, dem ersten Ausstellungstag, fanden sich mehr als 180 Besucher im Kulturspeicher ein. Insgesamt sahen am Wochenende mehr als 600 Besucher die kunst- voll gearbeiteten Quilts. Das Publikum war begeistert von den vielen Formen und Farben, welche sich mit der Patchwork- und Quilttechnik herstellen lassen. Dies bewiesen auch die vielen positiven Äußerungen im Gästebuch der Gruppe. In liebevoller Kleinarbeit hatten die neun Frauen ihre Ausstellung zusammengestellt. Decken, Kissen und kleine Bilder oder Tiere hatten an den Wänden und auf dem Boden des Kultur- speichers ihren Platz gefunden. Nach Jahreszeiten angeordnet präsentierten sich die Werke mit wunderschönen Mosaiken den Be- suchern. "Das Ganze ist wie Malen mit Stoffen", meint Elisabeth Himstedt angesichts der vielen verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten. Ihre Kollegin Petra Finke stimmt zu: "Es scheint eine Art Bann gebrochen zu sein. Kultur und Handarbeit zusammen weckt Begeisterung beim Publikum." Drei Tage lang hatten Elisabeth Himstedt, Elke Kemme, Petra Finke, Carolin Brömmelkamp, Anita Löchte, Anneliese Rotthaus, Ulrike Käsekamp, Marion Pohler und Karin Kellinghaus ihre Arbeiten dekoriert, bevor sie die Ausstellung am Samstagnach- mittag eröffneten. Die Gruppe Mosaik-Quilterinnen gibt es bereits seit vier Jahren. Die Frauen fanden sich durch "Mundpropaganda" zusammen und treffen sich einmal im Monat, um sich über ihre Arbeiten auszutauschen. In dieser Zeit haben sie schon viele Verwandte und Bekannte mit einer ganz individuellen Patchwork-Arbeit beglückt. Den kleinen Erläuterungen zu den verschiedenen Arbeiten war so- mit oftmals auch zu entnehmen, für wen das Stück gearbeitet worden war. Offenbar hatten die Besitzer die Werke bereitwillig für die Ausstellung hergegeben, denn in den Räumen des Kulturspeichers fanden sich rund 100 Arbeiten. An einem Stand konnten die Besucher Werke der Gruppe erstehen. Zwei weitere Stände verkauften Info-Material rund ums Patchworking und Stoffe. Interessierte konnten sich außerdem die Technik von den Frauen erklären lassen und an einem kleinen Tisch auch schon mal selbst ausprobieren. "Viele haben großes Interesse bekundet, das Ganze nun auch mal selbst auszuprobieren", erklärte Elisabeth Him- stedt, die sich gemeinsam mit ihren Kolleginnen über den großen Erfolg der Ausstellung freute. Text: Linda Braunschweig, veröffentlicht IVZ 8.7.03
"Gebrauchsanweisung" war nicht zu erwarten Ausstellung vom 18. Mai bis 1. Juni 2003 "Gute Werke" - eine gelungene Ausstellung wurde im Kulturspeicher Dörenthe eröffnet "Gute Werke" verspricht die Ausstellung im Kulturspeicher Dörenthe, die Arbeiten von Hubert Manke, Thomas M. Hartmann und Gerd Gerhardt präsentiert. Wie immer dieser doppelbödige Titel gemeint ist, hat doch die mit dieser Veranstaltung fortgesetzte Zusammen- arbeit zwischen dem Förderverein des Speichers und dem Kunstverein Ibbenbüren wieder eine gute Ausstellung hervorgebracht. Hubert Manke aus Melle zeigt seine teils skurrilen Bleistiftzeichnungen, die schon ihre Freunde in Ibbenbüren haben. mehr >
Geformt, zerschlagen, wieder aufgebaut: Kunst aus Ton 26.04. bis 10.05.03 Manfred Hoinka stellt im Dörenther Kulturspeicher plastische Bilder aus Staub und ton aus Die 314 Tonschalen, im Karree zwischen den Pfosten des Ausstellungsraums im Dörenther Kulturspeicher aufgestellt, bilden die zentrale Installation der Ausstellung "Manfred Hoinka: Die uneigentliche Form". Das sieht in dem kahlen, schwach beleuchteten Raum recht be- eindruckend aus, besonders bei der Eröffnungsveranstaltung am Samstagnachmittag. Dr. Annette Kleinert und Dr. Gerd Overmeyer hoben bei dieser gemeinsamen Ausstellung des Kunstvereins Ibbenbüren und des Fördervereins des Speichers die erfreuliche Zusammenarbeit der Vereine hervor, die statt Konkurrenzdenken die Vernetzung der Stadtteile im kulturellen Bereich anstrebe. Die zahlreichen Zuhörer um- standen während der Ansprachen das Geviert der Trinkgefäße, ruhig und stumm, an den Außenlinien des Kunstwerks aufgereiht. So er- weiterten sie die Anordnung der Gefäße in den gesamten Raum, wie die Schalen geordnet und zufällig zugleich. Das wurde dem Vernis- sagepublikum bewusst durch die ausgezeichneten Erläuterungen der Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Uelsberg aus Mülheim/Ruhr. mehr >
Die Vergänglichkeit von Blumen fasziniert sie Ausstellung vom 29.03. bis 12.04.03 Petra Probst stellt ihre Bilder im Kulturspeicher Dörenthe aus Entfaltung heißt die Ausstellung mit Bildern von Petra Probst, die am Samstag, 29. März, um 16 Uhr im Kulturspeicher Dörenthe eröffnet wird. Zeichnungen als auch Malerei wird die Dörentherin dort präsentieren. Petra Probst war 1994 bis 1999 Atelierschülerin bei dem Maler und Glaskünstler Wolfgang Huss in Steinfurt. Mit einer Gemeinschaftsausstellung in der Galerie Noe in Ibbenbüren beendete sie diese Phase gemeinsamer künstlerischer Arbeit. Von da an suchte sie fortwährend nach Fortentwicklung und vor allem nach einem eigenen künstlerischen Weg. Ihre Arbeiten waren im Jahr 2000 während der "Zeitsplitter"-Gala zu sehen. Thematisch drehte es sich dort um das 15. Jahrhundert. mehr >
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