|
|
||||||
| Navigation | ||||||
| Jahresübersicht | Rückblick | |||||
|
Ausstellungen 2006 >>> Erika Sellmann-Büsching Ausstellung vom 29. April bis 14. Mai 2006 Ausstellung von Samstag, 29.
April bis Sonntag, 14.5.2006 In wunderschöne anregende Traumwelten lässt es sich derzeit in Ibbenbüren eintauchen. Geschaffen hat sie die Malerin und international renommierte Textilkünstlerin Erika Sellmann-Büsching aus Westerkappeln. Die "funny red line", ein Projekt, das den Mettinger Schultenhof, den Kulturspeicher Dörenthe und den Ibbenbürener Kunstverein miteinander verbindet, wird zwar erst am kommenden Sonntag eröffnet, Dr. Annette Kleinert vom Kunstverein Ibbenbüren und Dr. Gerd Overmeyer vom Kulturspeicher Dörenthe e.V. arbeiten aber bereits jetzt eng zusammen: In der alten Honigfabrik in Ibbenbüren sind Tapisserien von Sellmann-Büsching zu sehen, der Kulturspeicher Dörenthe präsentiert ihre Bilder. Beide Sparten der monographischen Ausstellung wurden am Samstag eröffnet. Die überwiegend großformatigen Werke wirken sicher auch wegen ihrer wohl überlegten Hängung wie geschaffen für die hellen großzügigen Räumlichkeiten. Am Abend wurde zusätzlich zu klassischer Jazz-Musik mit dem "Jazz-Kammergut" unter Leitung von Dr. Claus Cronemeyer geladen. Zur Einführung in die zweigegliederte Ausstellung sprach der Arzt und Kunsthistoriker Dr. Eberhard von Zawadsky, der der Künstlerin seit Jahrzehnten freundschaftlich verbunden ist. Eckdaten, wie das Geburtsjahr 1939, Auszeichnungen wie die Silbermedaille der Stadt Paris, der Staatspreis Nordrhein-Westfalens und die Goldmedaille des Bayrischen Staatspreises oder Sellmanns Professur an der Fachhoch- schule Bielefeld waren Zawadsky selbstverständlich und nicht erwähnenswert. Wichtig war ihm hingegen, dass die Besucher der Vernissage nach der Einführung in das Werk der Künstlerin mehr sehen sollten, als nur einen oberflächlichen Befund. Seinem eigenen Anspruch entsprechend erläuterte er in einer kurzen amüsanten Rede vor den Bildteppichen Hintergründe und technische Voraus- setzungen. Mit Assoziationen zur zielstrebigen Hilfsbereitschaft der Ariadne oder der Geduld und der Ausdauer sowie dem Einfallsreich- tum der Penelope eröffnete er den circa 70 Besuchern einen zusätzlichen Zugang zu den textilen Werken Sellmann Büschings. An anderer Stelle meinte Zawadsky, die Künstlerin lasse in ihren Bildteppichen Traumwelten entstehen als "das bildliche Auftauchen von Gleichmaß und Ordnung aus dem Chaos, im Schwegezustand ungegenständlicher Gegenständlichkeit". Beim Anblick der textilen Arbeiten dürften viele diesen Schwebezustand erfühlt und verstanden haben. Neben dem "Malen mit Kette und Schuss" weiß Sellmann Büsching auch mit Farbe und Pinsel umzugehen, wie sich im Kulturspeicher Dörenthe zeigte. Auch hier führte Zawadsky die wohl noch zahlreicheren Besucher in die Arbeiten der Künstlerin ein. Er verwies auf die "labile Bilanz zwischen Bildlichkeit und Begrifflichkeit". mit Ihren Leporello-Bildern habe Sellmann Büsching "inmitten des Treibens der sie umgebenden Welt eine traumhafte Serie" geschaffen. Mit Wortfiguren über "Frieden" in verschiedenen Sprachen sei ein Modell entstanden, das sich verändere. Denn niemand kann wissen, wie Friede aussehen mag: Frieden - Garten Eden - Arkadien - enttäuschte Sehnsucht - Utopie ?! Text: Sunhild Salaschek, veröffentlicht IVZ 02.05.06
an der Werk-Kunstschule Bielefeld und an der Hoch- schule für bildende Künste in Karlsruhe und hat unter anderem den Staatspreis für Bildende Kunst NRW, den Bayrischen Staatspreis sowie die Silbermedaille der Stadt Paris erhalten. Die Eröffnung ist in der Alten Honigfabrik am 29. April um 15 Uhr; um 17 Uhr ist die Fortsetzung im Kulturspeicher Dörenthe.
Den Abschluss bildet dort ein Jazzkonzert mit der Osna- brücker Formation "Jazzkammergut". Zur Einführung in beide Ausstellungen spricht Dr. Eberhard von Zawadzky aus Heilbronn.
|
||||||
|
www.kulturspeicher.net | www.kulturspeicher-doerenthe.de | www.kulturspeicher.com |
||||||