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Events 2008 >> Traumhafte Entdeckungstour "Kunst und Garten" erste Großveranstaltung der Interessengemeinschaft Dörenthe Die Gelegenheit zu einer Entdeckungstour, bei der so
manches Geheimnis offenbar wurde und es viel Neues auszukundschaften gab, hatten all diejenigen, die sich am Sonntag zur ersten Aktion der Interessengemeinschaft Dörenthe auf den Weg machten, um im Rahmen von "Kunst und Garten" den kleinen Ort von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen. Der Ausgangspunkt der Tour war für alle Abenteurer und Entdecker der Kulturspeicher. Mit dem Fahrrad, zu Fuß, dem eigenen Auto oder einem Shuttlebus gab es dann viele Wege zu den insgesamt 17 Stationen, die den ganzen Tag über viel besuchte Anlaufstellen waren. Ob die ganze Terrasse wie eine Insel vom Wasser des eigenen Bade- und Fischteichs umgeben war, oder ob ein labyrinthartig angelegter Buchsbaumgarten zum Spazieren gehen einlud - jeder der Gärten, in die die Besucher einen Blick werfen durften, hatte etwas ganz Eigenes und Eindrucksvolles zu bieten. Im Garten der Familie Pesch leuchtete den Gästen beim Betreten die blau lackierte Kanalbrücke entgegen, die eine farbenfrohe Kulisse für den großzügig angelegten Garten bot. Anderswo plätscherten Wasserspiele oder dufteten Blütenmeere, untermalt mit dem Gezwitscher der Vögel. Mit allen Sinnen entdecken, was die Natur zu bieten hat, konnten die Gäste im Botanischen Garten. Unter den ausladenden, dichtbelaubten Zweigen konnten die Besucher selbst dann noch in Ruhe spazieren gehen, wenn viele Menschen
sonnten sich auf den Seerosenblätter, ohne sich von den Zuschauern stören zu lassen. Ganz andere Tierchen leben im Garten von Familie Schäfer. Günther Schäfer hütet dort als Hobbyimker mehrere Bienenvölker. Interessierte konnten sich Waben, Imkerkleidung und Bienenstöcke ansehen, oder sich vom Imker selbst durch den Garten führen und das Handwerk erklären lassen.
Den Garten der Familie Ahmann betraten die Besucher durch ein großes, rotes Tor und fühlten sich sofort nach Asien versetzt. Der oft ver- pönte Urlaub im eigenen Garten bekam da auf einmal wieder Vorzüge. In liebevoller Arbeit hat die Familie den Garten in eine asiatische Oase verwandelt. Für diejenigen, die sich bei den vielen Eindrücken und Entdeckungen einmal ausruhen mussten, gab es immer Gelegenheit dazu. In allen Gärten hatten die aufmerksamen Gastgeber Stühle und Tische zu Pausieren bereit gestellt und auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Der Förderverein der Grundschule und die Feuerwehr sowie der Hundesportverein Dörenthe grillten, die katholische Frauengemeinschaft bot im Pfarrheim nicht nur Handarbeiten aus dem Leprabasar, sondern auch Kaffee und Kuchen an und auf dem Hof Bäumer konnte man unter Sonnenschirmen frisch gebackenes Brot genießen. Auf der Wiese konnten Kinder und Erwachsene in der mobilen Waldschule allerlei Tiere bewundern und auf dem Hundeplatz des Hunde- sportvereins führten die Hundeführer mit ihren Tieren
regelmäßig ihr Programm aus Agility, Unterordnung und Begleithundeprüfung vor. Der Markuskindergarten bot ein vielfältiges Programm von Malecke über Dreiradfahren bis zu einem Barfußparcours für die kleinsten Entdecker und hielt Waffeln und Popcorn zur Stärkung bereit. Außerdem konnten die Besucher die Fotoausstellung "Unter freiem Himmel" bewundern. In der Markuskirche nebenan hatte die Dörenther Künstlerin Petra Engelbert einige ihrer Werke ausgestellt und im Kulturspeicher gab es ebenfalls Kunstwerke zu bewundern. Draußen arbeitete während des Tages ein Sandsteinworkshop, sodass die Besucher den Kunst- werken beim Entstehen zusehen konnten und wer nach allen Stationen in Dörenthe noch nicht genug entdeckt hatte, der konnte an Bord eines Schiffes vom Kulturspeicher bis zum Nassen Dreieck und zurück fahren und den Kanal aus der anderen Perspektive betrachten. von Anna Bühren, veröffentlicht in der IVZ vom 19. Mai 2008
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www.kulturspeicher.net | www.kulturspeicher-doerenthe.de | www.kulturspeicher.com |
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