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Events 2008 >> KINDERKULTURKONFERENZ MÜNSTERLAND am 3. April 2008 Eine Vielzahl von
Kulturschaffenden, Initiativen, Vereinen und Institutionen im Münsterland veranstalten seit vielen Jahren im Bereich der Kinderkultur interessante und überraschende Projekte. Um diese Initiativen und Projekte im Münsterland miteinander zu vernetzen und zu stärken, hat das Kulturbüro Münsterland in Kooperation mit dem Kreis Steinfurt am Donnerstag, dem 3. April 2008 im Kulturspeicher Dörenthe, Ibbenbüren, die erste Kinderkulturkonferenz Münsterland veranstaltet. MEHR ALS EINHUNDERT TEILNEHMER KAMEN ZUR KONFERENZ IM KULTURSPEICHER DÖRENTHE ZUSAMMEN. Neben einer Bestandsanalyse, die eine wichtige Voraussetzung für die Vernetzung der Akteure ist, stand die Entwicklung einer eigenständigen Strategie zur Profilierung der Kinderkultur im Münsterland im Vordergrund. – Allein schon die bunten und originellen Präsentationen der einzelnen Kultur-Initiativen und Gruppen im Foyer ließen ahnen, welches kreative Potential in der gesamten Region lauert. Um einen Eindruck davon festzuhalten, haben wir beschlossen, die Ergebnisse der Konferenz zu dokumentieren. Die Beiträge aus den Vorträgen am Vormittag und den Workshops am Nachmittag sind in dieser Dokumentation festgehalten. Die vielen Gespräche am Rande und die Bekanntschaften, die geknüpft wurden, ließen sich darin natürlich nicht darstellen. Doch sie waren ein wesentliches Element der Konferenz. Denn am Ende wird sich der Erfolg der Konferenz auch daran ablesen lassen, welche neuen Kooperationen sich in der Kinderkultur des Münsterlandes bilden und welche Projekte daraus erwachsen.
Erste Kulturkonferenz für Kinder Münsterlandweite Vernetzung geplant / Veranstaltung am 3. April im Kulturspeicher Dörenthe Die erste Kinderkulturkonferenz des Münsterlandes wird am 3. April (Donnerstag) ab 10 Uhr im Kulturspeicher in Ibbenbüren-Dörenthe stattfinden. Ziel der Veranstaltung, zu der rund 80 Teilnehmer erwartet werden, ist neben einer Bestandsanalyse dei Vernetzung der verschiedenen Anbieter und Aktivitäten für Kinder von zwei bis acht Jahren. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der regionalen Kultur- politik des Landes sowie von den Münsterlandkreisen und der Stadt Münster. "Steinfurt ist ein familienfreundlicher Kreis", erklärte Dr. Wolfgang Ballke gestern während eines Pressegesprächs. Als ein kulturelles Leitbild für das Münsterland erarbeitet wurde, bekam die Kinder- und Jugendkulturarbeit einen besonderen Stellenwert, betonte der Leiter des Kulturbüros Münsterland, Jan-Christopf Tonigs. Zum Profil gehöre neben der Kunst- und Kulturvermittlung auch die musische Ausbildung und Förderung der Kinder. Eine weitere Kulturkonfe- renz speziell für Jugendliche sei im nächsten Jahr geplant, so Tonigs weiter. "Man ahnt, dass es viele Aktivitäten gibt", verweist Ballke auf "Jugend gestaltet" und die Jugendkulturtage im Kreis. Jetzt sollen alle Akteure für eine Bestandsaufnahme und Kontaktbörse an einen Tisch gebracht werden. Lange Zeit hätten pädagogische Aspekte die Kinderkulturarbeit bestimmt. Die Konferenz im Kulturspeicher solle auch Anstöße dafür geben, individuelle Seh- und Hörgewohnheiten und die Fähigkeit zur differenzierten Beurteilung zu entwickeln, erklärte Tonigs weiter. Landesprojekte wie "Kultur und Schule" hätten das Thema in den Fokus gerückt. Die Veranstaltung in Ibbenbüren soll auch dazu beitragen, ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Münster- landes herauszuarbeiten. "Wir erleben einen kulturellen Aufbruch", ist Hans Peter Boer, Fachberater Kultur bei der Bezirksregierung Münster, überzeugt. Ziel sei es, dass der Nachwuchs wieder aktiv handele, nachdem in der Vergangenheit viele schöpferische Aktivitäten untergegangen seien. "Es gibt viele Blumen, die im Stillen blühen", möchte Boer diese einer größeren Öffentlichkeit durch die Vernetzung zugänglich machen. Immerhin seien 227 Kulturprojekte in Schulen des Münsterlandes gebracht worden. Allein 70 000 Euro seinen im letzten Jahr für Kulturarbeit in den Kreis Steinfurt geflossen. Ein Handlungsfeld sieht der Fachberater auch in den Ganztagsschulen, die für Arbeiten mit Künstlern ohne Notenzwang geöffnet werden könnten. Die Konferenz am 3. April soll aber auch dazu dienen, eine eigenständige Position des Münsterlandes gerade im außerschulischen Bereich der Kulturarbeit zu entwickeln. "Am Ende wird sich der Erfolg der Veranstaltung auch daran ablesen lassen, welche neuen Kooperationen sich in der Kinderkultur bilden und welche Projekte daraus erwachsen", nannte Jan-Christoph Tonigs gestern die Er- wartungen. Referate und Workshops: Während der Kinderkulturkonferenz sind folgende Referate vorgesehen: Förderschwerpunkte und -ziele des Landes im Bereich der Kinderkultur; Bestandsaufnahme im Münsterland; Initiativen stellen sich vor: Kindermuseum Klipp-Klapp (Oelde), "Rockkids" am Rock und Popmuseum (Gronau), Kinder Theater Festival (Neuenkirchen), Kultur- strolche (Münster), Kinderkultur im Tiergarten Schloss Raesfeld, Kinder und Medien (Internetportal hoppsala), Kinderkultur Bösensell e.V., Theaterwerkstatt Kulturgut Nottbeck. Außerdem sind Workshops zu folgenden Themen geplant: Bestandsaufnahme: Welche Aktivitäten gibt es im Münsterland? Welche strukturellen Defizite werden erkannt? Welche Ansprüche wer- den an die Unterstützung durch Institutionen gestellt? Welche Erfahrungen mit Kooperationen gibt es? Gibt es spezifisch münsterländ- ische Themen, Probleme und Lösungsansätze?
Text. rm veröffentlicht IVZ 28. März 2008
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